Voraussetzungen

  1. Für die Ausführung wird der Assistent Betriebsmittelplan benötigt.
  2. Der Assistent Betriebsmittelplan benötigt für die Generierung eine Blattvorlage, die aus den aktuellen Projektvorlagen über die Oberfläche ausgewählt werden kann. Dieses Blatt sollte ein A3-Format haben und der bevorzugte Shape-Typ sollte Betriebsmittelplan sein.
  3. Der Einsatzpunkt für das erste DEV-Shape liegt auf den Koordinaten 20.00 / 292.00. Der Einsatzpunkt für das letzte DEV-Shape ist in X-Richtung die Koordinate 20.00; die Y-Koordinate vom Assistenten wird so ermittelt, dass der untere Rand des Shapes auf einer Höhe von ≥ 22.00 liegt.

  4. Der aktive Blattbereich in der Betriebsmittelplanvorlage kann durch eine vertikale und zwei horizontale Führungslinien festgelegt werden. Die X- und Y-Koordinaten werden für die Bestimmung der aktiven Fläche verwendet. Der Abstand der horizontalen Linien muss mindestens 100 mm betragen, ansonsten werden die Standard-Einsatzpunkte verwendet. Die Führungslinien können auch unsichtbar geschaltet sein.

  5.  

    Wird der aktive Blattbereich über die Führungslinien in der Blattvorlage definiert, kann die Kopfzeile ebenfalls in der Blattvorlage festgelegt werden.

  6. Standardmäßig werden nur Betriebsmittel berücksichtigt, die einen Eintrag im Attribut Materialnummer oder im Attribut Katalognummer haben.
    Ist keines der Attribute gefüllt, werden diese Objekte bei der Erzeugung der Betriebsmittelpläne nicht berücksichtigt.
  7. Zuerst wird nach der Materialnummer, danach nach der Katalognummer gesucht.

  8. Das Betriebsmittelkennzeichen muss nach der Regel [Minuszeichen] Kennbuchstabe Zählnummer, also zum Beispiel -K23 oder K241 für Relais gebildet sein. Alternativ (z. B. bei numerischer Kennzeichnung) ist auch nur der Eintrag des Kennbuchstaben im Attribut Kennbuchstabe Gerät möglich.
  9. Zubehörteile werden zur Zeit nur bei Standardgeräten berücksichtigt. Sie müssen unterhalb des Betriebsmittels mit dem Typ Sonstiges, Zubehör angelegt sein.
  10. Die Geräte-Schablonen müssen um die Schablonen Betriebsmittelliste / List of Equipment und Betriebsmittelliste IEC / List of Equipment IEC erweitert werden.
  11. Beispiel: Schutzgerät

  12. Shapes für den Betriebsmittelplan Standardgeräte
  13. Die Shapes werden nach folgender Priorität gesucht:

    • Bevorzugte Shapes DEV1xxx (Grafik) und DEV2xxx (Verweise). Dabei spielt es keine Rolle auf welcher Schablone diese Shapes liegen.
    • Sind keine bevorzugten Shapes für den Betriebsmittelplan definiert, wird das Grafiksymbol DEV1 von der Schablone Betriebsmittelliste unter dem jeweiligen Gerätetyp geholt. Da der Querverweisstreifen immer gleich sein kann, wird das Shape DEV2 von der Schablone Betriebsmittelliste unter Geräte Allgemein geholt. Wird es dort nicht gefunden, wird es auch auf der Schablone Betriebsmittelliste unter dem jeweiligen Gerätetyp gesucht.
    •  

      Ist in den Projekteigenschaften unter Ansicht/Einstellungen ein Filter eingestellt, werden nur DEV-Master-Shapes beachtet, die zu diesem Filter passen.
      Im EVU-Umfeld ist das insbesondere die Angabe über die verwendete Kennzeichnungsnorm, z. B. „IEC 81346“.

    • DEV1 – Grundshape

    • Für eine Liste gleichartiger Betriebsmittel (gleiche Materialnummer, gleiche Komponenten) wird das Grundshape DEV1xxx einmal gesetzt. In diesem Shape werden die technischen Attribute, die Grafik, eventuell Komponentendaten und die Darstellung der abhängigen Untergeräte definiert.

    • DEV2 – Verweiszeile

    • Für alle Betriebsmittel der Liste wird unterhalb des Grundshapes eine Verweiszeile gesetzt.

    • Dieses Shape zeigt Betriebsdaten des jeweiligen Betriebsmittels und die Querverweise auf die in dem Grundshape dargestellten abhängigen Untergeräte.

    • Werden für bestimmte Betriebsmittel individuelle Shapes benötigt, müssen die Shape-Namen mit DEV1… bzw. DEV2… beginnen und die Shapes als Bevorzugte Master-Shapes definiert sein.

    •  

      Um einen Querverweis zur Verweiszeile zu erhalten, muss im Stromlaufplan-Shape ein Peer Cross Reference vorhanden sein.

    • Sollen an Stelle der Standard-Shapes DEV1 und DEV2 individuelle Shapes DEV1xxx und DEV2xxx bei der Generierung des Betriebsmittelplans verwendet werden, müssen die Shapes als Bevorzugte Master-Shapes definiert werden.

  14. Großgeräte per Typical (mehrseitig)
  15. Dem Arbeitsprojekt muss ein Typical-Projekt zugeordnet sein. Die Betriebsmittel des Arbeitsprojektes müssen folgende Bedingung erfüllen:

    • das Attribut Kurzbeschreibung muss den Text Typical (im Assistenten einstellbar) enthalten,
    • im Attribut Material muss eine eindeutige Bezeichnung festgelegt sein.
  16. Im Typical-Projekt müssen die Geräte den obigen Materialeintrag als Namen aufweisen und alle korrespondierenden Blätter müssen dort mit dem Gerät assoziiert sein.

  17. Großgeräte per Symbolik (statisch: einseitig oder mehrseitig)
  18. Das oder die zugehörigen Shapes müssen als Bevorzugtes Master-Shape definiert und den Namenkonventionen DEV3xxx genügen.

  19. Großgeräte per Symbolik (dynamisch: mehrseitig)
  20. Das Shape für das oberste Objekt muss der Namenskonvention DEV4xxx genügen, dies erzeugt ein neues Blatt.

  21. Abhängig von dem Aufbau des Objektes werden dann Shapes entsprechend der Namenskonvention DEV5xxx oder DEV2xxx erwartet.

  22. Der Aufbau der Shapes ist wie oben beschrieben, in diesem speziellen Fall kann das Shape mit Präfix DEV2 auch Grafik, einen dynamischen Bereich und Querverweise beinhalten.

  23. Festlegung von Detail- oder Feldebene
  24. Bei den Geräten steht ein boolesches Attribut Großgeräteebene zur Verfügung. Wird ein Großgerät, wie Leistungsschalter oder Trenner, über mehrere Ebenen dargestellt, muss bei den Geräten der Ebene, die sich direkt auf das Großgerät bezieht, dieses Attribut markiert sein. Alle darunter liegenden Geräte (Sub-devices) werden nicht markiert.

  25. Die Zielzeichnungen und Ordner für Betriebsmittelpläne haben ebenfalls das Attribut Großgeräteebene.

    • Zielzeichnung auf der Feldebene: Das Attribut Großgeräteebene muss markiert sein.
    • Zielzeichnung auf der Geräteebene: Das Attribut Großgeräteebene darf nicht markiert sein.
  26. Nach Auswahl der Zielzeichnung im Betriebsmittelplan-Assistenten werden auf Basis der Großgeräte-Flags (Attribut Großgeräteebene) der Betriebsmittel und Zielzeichnungen die Betriebsmittelpläne auf Feld- oder Detailebene erzeugt.

  27. Festlegung des Detaillierungsgrads
  28. Der Detaillierungsgrad des Betriebsmittelplans wird durch das gewählte Ziel bedingt.

    • Am Ziel (Ordner oder Zeichnung) ist das Flag Großgeräteebene vorhanden, aber nicht gesetzt.
      Alle Untergeräte, bei denen das Flag nicht vorhanden oder nicht gesetzt ist, werden aufgeführt.
    • Am Ziel (Ordner oder Zeichnung) ist das Flag Großgeräteebene vorhanden und gesetzt.
      Alle Untergeräte, bei denen das Flag vorhanden und gesetzt ist, werden aufgeführt.
  29.  

    Die Darstellungsebene wird auch durch die Eigenschaft Erweiterter dynamischer Bereich des Betriebsmittelplan-Shapes beeinflusst.

    Ist diese Eigenschaft markiert, werden auch Geräte angezeigt, die in Untergeräten verschachtelt sind.