Aktualisierung kundenspezifischer Elemente

Der Assistent Aktualisierung kundenspezifischer Elemente ermöglicht eine datenbankübergreifende Aktualisierung und Verteilung von Engineering-Base-Daten. Dabei werden die über- und untergeordneten Strukturen der Objekte beim Export und Import berücksichtigt. Mit dem Customizing können Sie Datenbanken von Standorten, die nicht miteinander verbunden sind, verteilen oder diese einander anpassen.

Der Assistent beinhaltet den Export und Import der nachfolgenden Objekte von Quell- zu Zieldatenbanken:

  • Projekte (einschließlich Lokale Spezifikationen und Typical-Projekte)
  • Kataloge
  • Wörterbücher
  • Typdefinitionen
  • Projektvorlagen
  • Assistenten
  • Schablonen (einschließlich Shapes für dynamische Bereiche)
  • Attribute
  • Vorlagen (Konfigurationsdateien)

Beim Export und Import von Objekten werden die über- und untergeordneten Strukturen berücksichtigt.

Für den Export von kundenspezifischen Elementen gelten folgende Regeln:

  • Der Exportprozess kann mit Hilfe der Optionen Kopieren, Überschreiben und Steuerbar für die oben aufgeführten Objekte festlegen, welche Optionen (Kopieren und/oder Überschreiben) im Importprozess zur Verfügung stehen sollen.
  • Für die Objekte vom Typ Typdefinition und Assistent steht nur die Option Überschreiben zur Verfügung.
  • Beim Export von Typdefinitionen werden auch alle zugehörigen Attribute geschrieben.
  • Beim Export von Attributen werden alle Formeln und verknüpfte Assistenten berücksichtigt.
  • Projekte und Projektvorlagen behalten ihre Verknüpfungen zu Wörterbüchern, bevorzugten Materialkatalogen, Objektbibliotheken und Typical-Projekten.
  • Kataloge behalten ihre Assoziationen zu Wörterbüchern.
  • Assoziationen mit Shapes und Schablonen werden beibehalten.
  • Projekte, Projektvorlagen und Kataloge werden ohne die zugehörigen Wörterbücher exportiert: Im Verlauf des Importprozesses werden Verknüpfungen zu Wörterbüchern wiederhergestellt. Wenn die Verknüpfungen nicht eindeutig wiederhergestellt werden können, wird ein Platzhalter-Wörterbuch angelegt.
  • Kopierkörbe unter Betriebsmittel, Systeme und Dokumente werden mit exportiert. Damit keine unnötigen Daten übergeben werden, wird empfohlen, diese zu überprüfen und gegebenenfalls zu löschen.
  • Der Inhalt des Ordners Hinweise wird mit exportiert. Es wird empfohlen, diesen zu überprüfen und gegebenenfalls zu löschen.

Für den Import von kundenspezifischen Elementen gelten folgende Regeln:

  • Projekte, Projektvorlagen, Schablonen und Kataloge behalten die Strukturen, mit welchen sie exportiert wurden.
  • Beim Import von Projekten, Projektvorlagen und Katalogen mit Verknüpfungen zu Wörterbüchern wird ein Mapping-Dialog angeboten und die Verknüpfungen werden wiederhergestellt. Wörterbücher werden über Namen und Wörterbuch-ID identifiziert. Wenn die Verknüpfungen nicht eindeutig wiederhergestellt werden können, wird ein Platzhalter-Wörterbuch angelegt.
  • Bei Anwendung der Option Überschreiben werden Wörterbuch-Verknüpfungen unter Verwendung des zugehörigen Objektes in der Zieldatenbank aufgelöst.
  • Typdefinitionen können nur überschrieben werden.
  • Assoziierte Attribute werden ebenfalls übertragen und überschreiben bestehende Attributdefinitionen. In der Zieldatenbank werden Attribute, die nicht vorhanden sind, neu angelegt.
  • Attribute mit Formeln oder verknüpften Assistenten werden bei Verwendung der Option Überschreiben ersetzt oder mit der Option Kopieren neu angelegt.
  •  

    Wenn in der Zieldatenbank die kundenspezifische Attribut-ID, die in einem Formelattribut verwendet wurde, bereits vorhanden ist, passt der Assistent die Formel automatisch an, sodass die Formel, wie ursprünglich erstellt, funktioniert.

    Das funktioniert nur, wenn alle Attribute, die in der Formel vorhanden sind, mit exportiert werden.

  • Userdefinierte Attribute werden über ihre definierenden Eigenschaften (Bezeichnung, Typ, Formel, Assistent, ...) und einer individuellen Identifikationsnummer erkannt und gemappt. Bei Verwendung der Option Kopieren wird bei identischen Attributen die in der Zieldatenbank vorhandene Definition verwendet. Userdefinierte Attribute, die in der Zieldatenbank nicht vorhanden sind, werden bei Verwendung der Option Kopieren hinzugefügt und erhalten eine nächsthöhere AID.
  • Beim Überschreiben von userdefinierten Attributen wird geprüft, ob Bezeichnung und Typ gleich sind. Bei Gleichheit werden folgende Daten in der Zieldatenbank überschrieben:
    • Datenservice
    • Assistent
    • Formel
    • Einheitengruppe
    • Länge
    • Ist die Zuordnung nach dem Vergleich von Bezeichnung und Typ nicht eindeutig, wird der Import für diese Attributdefinition übersprungen und als Fehler gemeldet.

  • Wird eine Schablone zugefügt, erhält sie einen Index, z. B. (1), im Namen, wenn bereits eine Schablone mit gleichem Namen existiert.
  • Der Importprozess kann jederzeit gestoppt werden. Schon in Ausführung befindliche Aktionen werden noch beendet und die resultierenden Daten sind in jedem Fall konsistent.
  • Alle Daten sind unmittelbar nach Beendigung des Importprozesses sogar dann gültig, wenn der Importassistent noch geöffnet ist.
  • Eine UNDO-Funktion steht nicht zur Verfügung.
  • Informationen über Zugriffsberechtigungen von Usern auf Objekten werden aus den Quellobjekten nicht mit in die Zieldatenbank übernommen. Nach einem Import besteht uneingeschränkter Zugriff auf die Objekte.
  • Aktualisierte Daten stehen erst nach einem Neustart von Engineering Base zur Verfügung.
  • Die Hinweise im Unterordner Import werden beim Import des Quellprojekts mit den aktuellen Informationen überschrieben. Alle weiteren Hinweise aus dem Quellprojekt werden beim Import übernommen.