Relation Rolle

Schlüsselkennung R

Access via Role - Zugriff über Ziel-Assoziationen (R) oder Quell-Assoziation (Rb).

Syntax:

[b] [cs] [e] [t]   ( [#]  |  [s]  [m | mi [S] [e]]) 

            ( <role>  |  O )    
           
[ (<depth>) ]    
           
[ : [f |F] [b]  <assocflag> ]  
           
[ : <cid> | <tid>]  
            [ : +d |  +f    <calculation>   "<formatstring>"  ] 
            [  " <sep> " ];

b

Zugriff auf assoziiertes Objekt über Quell-Assoziation (base).

cs

Zugriff auf die ‚Geschwister‘  (collect sibling).

e

Das Trennzeichen wird nicht zu leere Ausgabeelemente hin zugefügt. 

t

Zugriff auf assoziiertes Objekt über Ziel-Assoziationen mit Einschränkung auf den Typ, <cid> steht hier für den Objekttyp (TID).

#

Gibt die Anzahl der assoziierten Objekte an. Das Navigationsobjekt bleibt erhalten.

s

Alphanumerische Sortierung nach dem Referenzbezeichner des Zieles (Standardsortierregel von EB).

m

mi

 

m: Wird für Tabellensymbole verwendet.

Mehrfachziele werden in einer eigenen Zeile dargestellt und nicht aneinandergehängt.

mi: Wird für Tabellensymbole verwendet.

Wie m, aber der Text wird durch Leerzeichen eingerückt und nicht durch den Text des Hauptelements.

S

Sortierung aller erzeugten Zeilen.

e

Das Trennzeichen wird nicht zu leere Ausgabeelemente hin zugefügt. Zeilen ohne Text werden nicht erzeugt.

role

Assoziationsrolle.

O

Auflistung der Elemente einer aktiven Objektgruppe (siehe Objektgruppen GO).

depth

In Verbindung mit cs:  Navigation zum Geschwisterobjekt (<0 zum Vorgänger;  >0 zum Nachfolger).

In Verbindung mit m und mi: Ladetiefe ( ~ ‘worksheet deep’ bis zur vorgegebenen Ebene).

Wenn man mit Tabellenformeln über Kindobjekte iteriert, z. B. über alle Kind-Geräte und von denen über alle Anschlüsse, kann über Depth schon angegeben werden, dass im Beispiel auf Objekte zugegriffen werden soll, die zwei Ebenen unter dem Startobjekt liegen. Die Daten werden dann nicht Schritt für Schritt, sondern mit einem Zugriff ermittelt.

assocflag

Relationen, die die angegebenen Relationsflags haben (:f) oder nicht haben (:F).

Definierte Relationsflags:

1 = die Assoziation weist einen Konflikt auf

2 = manuell vergebene Assoziation

32 = die Assoziation ist schreibgeschützt

64 = die Assoziation ist negativ (besondere kontextabhängige Bedeutung)

b definiert den Prüfwert durch ein Bit; angegeben wird die Bitposition (z. B. b=0 -> 0x01; b=1 -> 0x02).

Ein Relationsflag ist nur am Startobjekt der Assoziation vorhanden, daher ist die Verwendung mit Rb ; nicht möglich.

cid

Einschränkung auf Objekte der spezifizierten CID oder TID.

+d

Berechnung in Ganzzahlarithmetik (long).

+f

Berechnung in Dezimalzahlarithmetik.

formatstring

Ausgabestring mit Formatierungsinformationen.

sep

Zeichen oder Text, der zur Trennung von Mehrfachergebnissen verwendet werden soll.

Syntax von  <calculation>:

(   <aid>   [ <charpos> ]    |   #   )   [   [ |  +  |  -  |  / ]    [ p ]  <aid>  |  #    ]

aid

Attributs-ID.

charpos

Startindex beim Einlesen von Zahlen aus Textattributen (0-basiert).

#

In Verbindung mit #-Operator die Anzahl der Objekte.

* + - /

Mathematische Operatoren.

p

Der Attributzugriff erfolgt am Elternobjekt.

 Beispiele für Formeln

Formel

Wert des Formelattributes (Zeichenfolge)

R-3;

Navigation zu Kindobjekten (Rolle -3).

R1104;

Navigiert von einem elektrischen Anschluss zum Draht.

Rt108:904;

Navigiert vom 1. Anschluss zum Draht (Rolle 108) beschränkt auf PE (TID = 904).

R100" / ";A5;

An einer Funktion: gibt die Namen aller mit der Funktion assoziierten Geräte (Rolle 100), getrennt durch „ / “, an.

R100:223" / ";Ar;

An einer Funktion: gibt die (langen/Full name) Namen aller mit der Funktion assoziierten Kabel (Rolle 100 = alle Geräte mit Einschränkung auf CID=223), getrennt durch „ / “, an.

R100:223" / ";RM1:2;A5;

An einer Funktion: gibt die Namen aller mit der Funktion assoziierten Kabel, getrennt durch „ / “, an. Ist mehr als 1 Kabel mit der Funktion assoziiert, sollen nur 2 Kabel angezeigt werden.

Rb100;A5;

An einem Gerät: gibt den Namen der assoziierten Funktion an.

Rb100;A5;"(";A25;")";

An einem Gerät: Funktionsname und Kommentar der zugeordneten Funktion.

R-3" / ";A5;

Listet alle aggregierten Objekte (Kindobjekte), getrennt mit „ / “, auf.

Ergebnis der Formel: A1 / A2 / A3

Aufgabe:

Darstellung der an einem Draht angeschlossenen Geräte mit deren Referenzbezeichner, Materialnummer und zugeordneter Funktion (in Klammern).

Verwendete Formel:

Ergebnis der Formel:

++Baueinheit 1 -D1 Material A (.PD)  -- ++Baueinheit 2 -M2 Material B (.S)