Logische Betriebsmittel

Bei der Planung von Anlagen können im Verfahrensfließschema neben den realen auch logische Betriebsmittel verwendet werden. In den logischen Betriebsmitteln werden die Anforderungen an die realen Betriebsmittel festgelegt, die bei der weiteren Planung verwendet werden sollen.

Dies bedeutet, dass zunächst für alle Prozess- und Automatisierungsobjekte ein logisches Betriebsmittel erstellt werden kann. Die Kennzeichnung eines Betriebsmittels als logisches Betriebsmittel erfolgt über das Boolesche Attribut Logisches Betriebsmittel.

 

Das Icon eines Betriebsmittels, das als logisches Betriebsmittel markiert ist, erhält einen gestrichelten Rahmen.

Die logischen Betriebsmittel können in der Engineering-Phase in reale Betriebsmittel konvertiert werden oder reale Betriebsmittel können mit logischen Betriebsmitteln assoziiert werden. Es ist auch möglich, unter einem logischen Betriebsmittel mehrere reale Betriebsmittel zusammenzufassen.

An den folgenden Objekten steht das Attribut Logisches Betriebsmittel zur Verfügung:

  • Geräte (Prozess/Fluid, Sensoren, Messgeräte, etc.)
  • Rohrleitungen und Rohrleitungssegmente
  • Kabel
  • Massenströme
  • Chemische Komponenten
  • Baueinheiten

Beispiele:

  • Rohrleitung: das logische Objekt repräsentiert z. B. einen Druckabfall.
  • Massenstrom: das logische Objekt repräsentiert z. B. eine Massen- oder Wärmeübertragung.
  • Chemische Komponente: das logische Objekt stellt z. B. eine Vorgabe für eine chemische Komponente dar, wie z. B. Säure oder Lösungsmittel.