Massenströme

Unter einem Massenstrom (Massendurchsatz) versteht man die Masse eines Mediums, das sich pro Zeitspanne durch einen Querschnitt bewegt.

Der Massenstrom in Engineering Base wird durch die Zusammensetzung seiner chemischen Komponenten definiert. Diese Komponenten können zu chemischen Komponentengruppen zusammengefasst sein.

Ein Massenstrom kann als Betriebsmittel oder im Ordner Chemikalien in einem Katalog definiert werden.

Er kann nur mit einer Verbindung (Netz) assoziiert werden, weil Massenströme aus verfahrenstechnischer Sicht nur in Rohrleitungen vorhanden sind. Die Assoziation zu einer Rohrleitung erfolgt in Visio.

Folgende Typen von Massenströmen sind unter der globalen Typdefinition (CID) Massenstromtypen definiert:

  • Unspezifizierter Massenstrom
  • Gemischter Massenstrom
  • Fester Massenstrom
  • Flüssiger Massenstrom
  • Gasförmiger Massenstrom

Die Darstellung eines Massenstroms in einer Visio-Zeichnung kann über Formatvorlagen formatiert werden.

Massenstrom-Zustand

Im Verlauf eines Prozesses kann sich die Zusammensetzung eines Massenstroms verändern. Diese Veränderungen können in Engineering Base als Betriebsdaten gespeichert werden.

Diese Betriebsdaten (Zustand) werden an einem Massenstrom über das Kontextmenü Neu/Zustand generiert.

  • Der Zustand eines Massenstroms beschreibt eine Ausprägung eines Massenstroms.
  • Die Attributwerte des Quellobjekts (Massenstrom) werden als Standard an den Zustand vererbt und sind dort schreibgeschützt. Um für ein Attribut abweichende Attributwerte für einen Zustand zu erfassen, muss in den Attributeigenschaften die Eigenschaft Manuelle Eingabe markiert werden.
  • Die zugehörigen chemischen Komponenten und –gruppen des Massenstroms werden ebenfalls an das Zustandsobjekt übergeben. Ihre Zusammenstellung und Attributwerte sind vom Quellobjekt unabhängig.
  • Formelattribute werden übergeben und mit den Werten des Zustands oder seiner aggregierten Objekte ausgeführt.