Berechnung der Eigensicherheit
Die Berechnung der Eigensicherheit kann für das gesamte Projekt, für einzelne Teilanlagen oder für eine einzelne PLT-Stelle erfolgen. Dabei wird rekursiv, beginnend beim Startobjekt oder den Startobjekten, nach Funktionen gesucht, deren Attribut Nachweis Eigensicherheit den Wert „Wahr“ besitzt.
Wie Sie den Assistenten starten
- Wählen Sie im Navigationsbereich ein Projekt oder darin enthaltene Objekte.
- Klicken Sie im Kontextmenü Assistenten auswählen, wählen Sie den Assistenten Ex-i-Berechnungsassistent und klicken Sie auf Start.
Im angezeigten Dialog können Sie Einstellungen für die bei der Berechnung erzeugten Reports vornehmen. Wenn Sie die Option Einstellungen speichern markieren, sind die aktuellen Eingaben zu Cc (Kapazitätswert), Lc (Induktivitätswert), Titel und Kommentar beim erneuten Start des Assistenten vorbelegt.
Dialogelement
Bedeutung
Verdrahtung ignorieren und gegebene Kabelwerte für die Berechnung verwenden
Nach Start der Berechnung werden unterhalb des Startobjekts alle Funktionen ermittelt, für die das Ex-i-Attribut Nachweis Eigensicherheit gesetzt ist. Über die alphanumerische Verdrahtung werden die darunter assoziierten Geräte und Kabel ermittelt.
- Rangierdrähte werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Dies bedeutet, dass ein Draht nach einem Ex-i-Gerät oder Ex-i-Kabel ignoriert wird.
- Sucht der Algorithmus nach den Kabeldaten (Länge, Lc, Cc) eines Drahtes, wird nach den Kabeldaten des Eltern-Kabels gesucht.
Ist das Eltern-Objekt vom Kabeltyp Paar und sind keine Ex-i-Daten vorhanden, wird automatisch am nächsten Eltern-Objekt nach den Ex-i-Daten gesucht.
Verdrahtung ignorieren und gegebene Kabelwerte für die Berechnung verwenden
Der Assistent sucht nach ex-i-relevanten Funktionen unterhalb des Startobjekts des Assistenten.
Wird eine solche Funktion gefunden, werden die Kabel und passiven Geräte nicht anhand der Verdrahtung der aktiven Geräte gefunden, sondern die Geräte einfach anhand der Assoziation zur Funktion ermittelt.
Für die Berechnung werden alle zur Funktion assoziierten Geräte auf die entsprechenden Ex-i-Attribute untersucht und alle gefundenen Geräte mit entsprechenden Ex-i-Attributen fließen in die Berechnung mit ein.Zusätzlich wird für Funktionen und Messkreise eine Gesamtkabellänge (Berechnete max. Länge [m]) über die Kapazitäts- und Induktivitätswerte eines Standardkabels errechnet und an den Funktionen (Maximale Kabellänge 1, ..., 5) gespeichert.
Cc
Kapazitätswert (eines Standardkabels), der bei der Berechnung genutzt werden soll.
Lc
Induktivitätswert (eines Standardkabels), der bei der Berechnung genutzt werden soll.
Stellen Sie die feste Kabellänge für die Berechnung ein
Diese Option kann nur markiert werden, wenn die Option Verdrahtung ignorieren und gegebene Kabelwerte für die Berechnung verwenden markiert ist.
Tragen Sie im Eingabefeld die maximale Kabellänge in Metern ein, die bei der Berechnung verwendet werden soll.
Im Report wird der Wert unter die festgelegte Kabellänge [m] aufgeführt und an den Funktionen in den Attributen Maximale Kabellänge 1, ..., 5 gespeichert.
Neben der eingetragenen festen Kabellänge werden die eingetragenen Werte von Cc und Lc bei der Berechnung verwendet.
Titel
Der Titel des erzeugten Reports. Der Text wird im Kopfbereich des zugehörigen Dokuments angezeigt.
Kommentar
Ein Kommentar zum erzeugten Report. Der Text wird im Kopfbereich des zugehörigen Dokuments angezeigt.
Vorlage
Die bei der Erzeugung des Reports zu nutzenden Vorlagen.
Klicken Sie auf die Pfeiltaste und wählen Sie eine der aufgelisteten Ex-i-Vorlagen in englischer oder in deutscher Sprache aus, die im Projekt unter Vorlagen/Einstellungen/Berechnung Eigensicherheit gespeichert sind.
Alternativ können Sie über die Schaltfläche eine Vorlage über den Dateiauswahldialog auswählen.
Die Schaltfläche Start ist erst aktiv, wenn eine Vorlage gewählt wurde.
Nach der Auswahl einer Vorlage über den Dateiauswahldialog wird diese im Projekt unter Vorlagen/Einstellungen/Berechnung Eigensicherheit gespeichert.Sie können die Vorlagen mithilfe der editierbaren Kopf- und Fußzeilen individuell anpassen.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche Start, um die Berechnung für die ausgewählten Objekte durchzuführen, Abbrechen beendet den Assistenten.
Die bei der Berechnung ermittelten Geräte und Kabel können maximal fünf Messkreisen zugeordnet sein.
Ein Messkreis besteht dabei aus einem aktiven, stromkreisversorgenden Gerät, beliebig vielen passiven, Strom konsumierenden Geräten und beliebig vielen Kabeln.
Die aktiven Geräte werden dabei über einen positiven Wert zum Ex-i-Attribut Maximale Ausgangsleistung Po identifiziert. Die Zugehörigkeit von Objekten zu einem Messkreis wird über den Inhalt des Ex-i-Attributs Messkreis festgelegt.
Nach Ermittlung aller Objekte eines Messkreises wird die Existenz und Konsistenz der zugehörigen Daten geprüft.
Nur wenn alle relevanten Daten zu den Objekten für die Berechnung vorhanden sind, werden die Berechnungen durchgeführt und die benötigten Reports generiert. Die dabei anfallenden Ex-i-Daten werden an den Funktionen abgelegt.



